Deutsch
 

10.06.2014 - Heartlandish

Zeitgenössische Kunst aus dem amerikanischen Herzland

 

Künstler: Matt Christy, Brandon Donahue, Patricia Earnhardt, Kristi Hargrove, John Jones, Thomas Poolaw, Sabine Schlunk

14. Juni bis 6. Juli 2014

Vernissage 13. Juni 18 Uhr
19:30 Uhr: JJ Jones performs Songs from the Heartland in his Human Snow Globe

 

“heartlandish” ist eine Ausstellung von Künstlern aus den USA, die weit entfernt von Metropolen wie Los Angeles, Chicago oder New York City leben. Sie arbeiten im sogenannten Herzland (engl.: heartland), im südlichen Westen und den Südstaaten der USA. Ihre Kunst ist nicht vom rasanten Leben der Megastädte geprägt, sondern entspringt der Ruhe langer heißer Sommermonate und der Weite des Landes. Die Menschen haben Zeit, ihr Alltag ist langsamer. Diese Erfahrung spiegelt sich auch in der Arbeitsweise der Künstler wieder: Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Produkt, sondern der schöpferische Prozess, der auch schon mal mehrere Jahre dauern kann. Abseits des Kunstmarkts mit seinen wechselnden Hypes, finden die Künstler in der Mitte des Landes viel Zeit und Raum, sich mit den Voraussetzungen ihres eigenen Daseins zu befassen – mit der Geschichte des Landes genauso wie mit ihrer persönlichen Geschichte. Sie haben einen teils indianischen, teils afro-amerikanischen Hintergrund oder sind Einwanderer erster, zweiter, dritter Generation.

Die Künstler sind Matt Christy, Brandon Donahue, Patricia Earnhardt, Kristi Hargrove, John Jones, Thomas Poolaw und Sabine Schlunk. Sie arbeiten mit so unterschiedlichen Kunstformen wie Zeichnung, Installation, Animation, Video, Fotografie, Malerei und Performance. Kuratiert und betreut wird die Ausstellung von der Berliner Fotokünstlerin Jule Kaiser und der deutsch-amerikanischen Künstlerin und Kuratorin Sabine Schlunk.

Öffnungszeiten: Do - Son 14–20 Uhr

www.heartlandish.info 

 


 

 

03.06.2014 - post.apocalyptic.eden

Eine ortsbezogene Raumlandschaft aus Sound, Licht und kinetischen Skulpturen.

Künstler: Olivia Pils 

7. Juni bis 8. Juni 2014


Eröffnung: am 6. Juni 2014 ab 19:00 Uhr


Wie sieht unsere aktuelle Vision einer perfekten Welt aus, wo doch die großen Utopien ausgedient haben und Gott abgeschafft wurde? Vielleicht wie ein mystischer Themenpark in dem Maschinen die Natur ersetzt haben? Die Künstlerin Olivia Pils inszeniert das Paradies im Jahre Null als surrealistisches Disneyland in weiß und pink. Die Bewegung im Raum entsteht durch Motoren von elektrischen Messern, Ventilatoren und Plattenspielern bestehen. Das Licht der Neonröhren, die Musikkomposition, die Stimme aus dem Megaphon, der Lärm der Motoren, die Skulpturen, die sich mechanisch bewegen: alles zusammen ergibt eine bizarre Vision dessen, wie eine perfekte Welt in der Zukunft aussehen könnte.

Olivia Pils ist seit 1992 in Berlin als Musikerin, Künstlerin und Veranstalterin im DIY-Bereich aktiv.In ihren Installationen beschäftigt sie sich mit Utopien und Dystopien und läßt sich dabei von science-ficition Autoren inspirien, wie Don DeLillo, J.G. Ballard, Aldous Huxley, Philip K. Dick u.a. Ihre environments zeigen bizarre und surrealistische Welten mit zahlreichen Bezügen: Themenparks, Kirmes, Louise Bourgeois, Massenproduktion, David Lynch, japanische Animes. Dazu benutzt sie vorzugsweise elektrische Haushaltsgeräte, Neonlicht und selbst komponierte Musik.

Zur Vernissage gibt es eine Performance von ANY (vocal noise music)

Öffnungzeiten: 7.6. und 8.6. 2014 15-20 Uhr

 

post.apocalyptic.eden
A site-specific sculptural landscape made of light, sound and kinetic sculptures.

What is our current vision for a perfect world? What does it look like now that our universal utopias have come into disuse, with God having been disestablished? Maybe it is a mystical theme park with automation as a substitute for nature?

In the year zero, the artist casts paradise as a surrealistic Disneyland in white and pink; the room is set alive by way of electronic machines made out of electric knives, ventilators, and record players. The neon light, the music composition, the voice from the megaphone, the sound of the motors, the sculptures that move mechanically: it all adds up to a bizarre vision, what a perfect world could look like in the future.

Since 1992 Olivia Pils has been active in Berlin as musician, artist and organiser in the DIY scene. In her installations she explores utopia and dystopia as inspired by Science Fiction authors such as Don DeLillo, J.G. Ballard, Aldous Huxley, and Philip K. Dick, amongst others. In her environment she creates bizarre, surrealistic worlds with numerous references: the theme park and the funfair, Louise Bourgeois and David Lynch, mass production and Japanese anime. The material she uses consists of electronic household devices, neon light, and her own musical composition.

Opening with performance by ANY (vocal noise music)
opening hours: 7.6. and 8.6. 2014 15-20 pm

 

 


 

 

09.05.2014 - SINGUHR ON PAPER

Dokumantationsausstellung

9. Mai bis 1. Juni 2014

Mit der Saison 2013 beendete die singuhr – hoergalerie ihre kontinuierliche Ausstellungstätigkeit in den beiden historischen Wasserspeichern in Prenzlauer Berg. Die Ausstellung singuhr on paper lässt die Projekte der Galerie nun im Kunsthaus Meinblau, einem der wichtigsten Kooperationspartner der singuhr – hoergalerie in den letzten Jahren, noch einmal Revue passieren und thematisiert dabei gleichzeitig auch die Möglichkeiten der Dokumentation ephemerer Kunst.

Als visueller Anker werden erstmals sämtliche Plakate der singuhr – hoergalerie seit 1996 gemeinsam in einer Ausstellung präsentiert. Im Zentrum steht dabei die einzigartige Form der Vermittlung von Klangprojekten durch die visuelle Gestaltung. Plakate und Druckerzeugnisse der singuhr wurden vom grafischen büro cyan in enger Abstimmung mit den kuratorischen Konzeptionen entwickelt. Sie gewannen diverse Preise bei nationalen und internationalen Plakatwettbewerben. So wurden alle Plakate in die Liste der „100 besten Plakate des Jahres“ im deutschsprachigen Raum ausgewählt. Sie wurden bereits in Ausstellungen in Japan und Frankreich präsentiert, aber noch nie in einer Zusammenschau in Berlin.

Neben den Druckerzeugnissen bieten Mediapoints mit aufbereitetem Ton- und Bildmaterial einen Einblick in die einzelnen Ausstellungsprojekte. Klangkunst gilt als ephemere Kunst, ihre Werke als nicht reproduzierbar. Deshalb wurden alle Projekte der Galerie in und an den Wasserspeichern ausführlich in Bild und Ton dokumentiert. Auf diese Weise entstand ein umfangreiches Projektarchiv, das in singuhr on paper vorgestellt wird.

Öffnungszeiten: Mittwoch - Sonntag 14 bis 20 Uhr

www.singuhr.de

 

heartlandish

14. Juni – 6. Juli