WHERE ARE WE NOW

FREITAG, 10. Juni

19 Uhr

Filmscreening by Wibke Stark

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 Where are we now 2015 / Berlin / 20min / eng

// Four stories. One Night. One shot.

The audience is invited to follow KAI, LOTTE, FYNN & MIKE on their journey through Kreuzberg and witness seemingly random encounters revealing the characters interconnectedness.

Free entry.

 

 

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Heidi Mumenthaler – Neue Bilder

26.Mai - 5.Juni 2016

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Heidi Mumenthalers Bilder entstehen in spontanen Gesten, ihre Figuren entspringen oft einem szenischen Selbstgespräch, in dem die Künstlerin ihre alltäglichen und ungewöhnlichen Begegnungen reflektiert. Zuerst werden die charakteristischen wilden Pinselstriche und - spritzer mit Acrylfarbe auf die nackte Leinwand gebracht. Teils in halsbrecherischem Tempo wechseln Farben und Strukturen, aus diesem Untergrund entwickelt die Künstlerin Gestalten, die durch schwarze Konturen klar hervortreten. Ihre Arbeit offenbart nicht nur einen scharfen Sinn der Beobachtung, sondern resultiert auch aus einem andauernden Kampf, sich von den farbigen Gläsern der Erwachsenenwelt zu befreien und zurück zu finden zu der Weltansicht durch Kindesaugen. Häufig inspiriert von Theaterstücken schafft sie eine einzigartige Wesenswelt, deren Monologe sich im Kopf der Betrachter*innen fortsetzen.

Heidi Mumenthaler ist 1963 in Basel geboren, auf ihre Siebdruckausbildung folgt das Schauspielstudium am Mozarteum in Salzburg. Nach der Mitwirkung in zahlreichen Theaterproduktionen arbeitet sie seit 1992 ausschließlich als Malerin, ihre Arbeiten werden in diversen Gruppen- und Einzelausstellungen in Zürich, Basel, Hamburg, Wien und Berlin gezeigt. Zudem ist sie malerisch im Theaterbereich tätig; sie fertigt Probenskizzen für Programmhefte an und arbeitete u.a. mit den Regisseur*innen Barbara Frey, Heike M.Goetze, Gian Manuel Rau und Lars-Ole Walburg.


www.heidimumenthaler.de

 

Veranstaltung
Freitag, 03.06.2016, 20h


My Mom is a Wolf, My Dad... by Camilla Graff Junior
A media performance on our inner and outer animals
 

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My Mom is a Wolf, my Dad… is a talk about healing processes. What do our inner animals tell us? How can we enter into a dialogue with them? Camilla Graff Junior, aka former punk-rock musician Mona Motel, shares her experience based on autobiographical material, photos, video clips, a collection of plastic animals and family stories.

In collaboration with Paolo Podrescu (media) and Tobias Stål (light and technique).

 

 

 

 

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2011 2012

Julian Breuer, Christoph Berger, Alice Chardenet, Lena Marie Emrich, Jihye Hong,

Bassel Ibrahim, Demian Kern, Peter Odinzow, Pascal Reinhard, Robin Wagemann

6.-21. Mai 2016

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Das kollaborative Projekt 2011 2012 entwickeln die zehn Künstler*innen in dichter Auseinandersetzung mit dem Ausstellungsraum. Ihre Arbeiten begannen im Dialog untereinander, bleiben beweglich und nehmen prozesshaft Form an bis zum gemeinsamen Aufbau im Raum. Die künstlerischen Ansätze reichen von Installation, Skulptur, Videofilm bis zur Zeichnung oder werden unter performativen Einflüssen entworfen. Als Gemeinschaftsprojekt spiegelt die Ausstellung die Vielfalt aktueller Auslegungen und Erweiterungen des klassischen Begriffs der Bildhauerei wieder.

Initiiert von Künstler*innen des Fachbereichs Bildhauerei, Jahrgang 2011/12 der Kunsthochschule Weißensee.

 

gefördert von der

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BLÜTENWEIß

 Meinblau Artists & friends

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Curated by: Mango Sashimi


Free entrance, Cheap Champagne

Preview & Party
FRIDAY APRIL 29, 2016 from 7 PM

Duration
SATURDAY, APRIL 30, 11 AM – 7 PM
SUNDAY, MAY 1, 11 AM – 5 PM

 

 
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PRIVATE/PUBLIC

Gruppenausstellung der Ostkreuzschule für Fotografie | Seminar Thomas Meyer

13.–23. APRIL 2016

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Fotografen

ANA CATALÁ | www.anacatala.com
OLIVIER COLIN | www.oliviercolin.com
CHRISTIAN DEMARCO | www.christiandemarco.com
NATALY DIETZ | www.analoghunter.format.com
LUKAS EBENSPERGER
STEFANIE LOOS | www.stefanieloos.de
PIOTR MARGIEL | www.piotrmargiel.com
MARKUS REIMANN | www.markus-reimann.photos
ANNETTE STREICHER | www.bildbrigada.de

PRIVATE/PUBLIC

Das Private im Öffentlichen und das Öffentliche im vermeintlich Privaten. Das Seminar bei Thomas Meyer an der Ostkreuzschule für Fotografie hat sich im letzten Jahr mit diesem Themenkomplex auseinandergesetzt und fotografische Arbeiten zum Thema geschaffen. Was ist privat, was öffentlich und wie gehen wir heutzutage damit um?
Von der Inszenierung der Öffentlichkeit im privaten Raum bei Nataly Dietz über eine fotografische Auseinandersetzung mit der Magie und dem Sog der neuen Medien bei Stefanie Loos bis zu sehr privaten Räumen in verschiedenen Parkanlagen bei Christian Demarco: Die Bandbreite der neun präsentierten Serien ist überraschend und öffnet den Blick für dieses Themengebiet, das selten so aktuell war wie heute.

Titelfoto: Lukas Ebensperger
 

 

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BUFFET D'ART

1.-10. April 2016

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Kuratiert von: Peggy Atherton, Maria Bartolo, Ben Joiner, Teena Lange, Chiara Valci Mazzara

Künstler*innen:

Jo Addison, Phil Allen, Louise Ashcroft, Peggy Atherton, Maria Bartolo, Renata Bandeira, Keith Bowler, Jörn J. Burmeister, David Cotterrell, Stuart Cumberland, Annie Davey, Judith Dean, Dolanbay, Marcia Farquhar, Kitty Finer, Doug Fishbone, Luke Gottelier, RJ Hinrichsen, Des Hughes, Anja Ibsch, Ben Joiner, Sharon Lifschitz, Brendan Lynch, Pete Owen, Sarah Pucill, Robert Rush, Raine Smith, Kerry Stuart, Pip Thompson, Demelza Watts, Mark Wiltshire, Keith Wilson.  

Buffet d'art showcases an array of artists, all of whom have been invited to bring along a buffet size piece of work, to be perused on a plinth. The show will be a melee of mismatched yet aspiring works, some with delusions of grandeur, others grubby with spillage and monotonous repetition, set to a medley of smooth and relaxing music by Brendan Lynch, designed to whet the senses and heighten your experience of these buffet-inspired memories.

An exhibition concept by Peggy Atherton and Maria Bartolo.

 

 

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[ modified diencaphalonic episodes ]

Ira Schneider & Flaut M. Rauch 

10. - 20. März 2016

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“modified diencaphalonic episodes” © Schneider I Rauch, 2016

 

Der Titel ist Programm: Ira Schneider, Fotograf und Pionier der Videokunst,
und Flaut M. Rauch, ein Allround-Multimedia-Künstler, zeigen Episoden
ihrer Video-Arbeiten, fotografische Arbeiten sowie Soundcollagen
und Installationen, die im Meinblau Projektraum verschmelzen.
Die Künstler laden Sie ein, in ihr gemeinsames Diencephalon
(das Zwischenhirn) einzutreten. Es liegt zwischen dem Großhirn
und dem Hirnstamm, und erfüllt wichtige vegetative Aufgaben –
beispielsweise hält es die Balance zwischen den Polen des
vegetativen Nervensystems, Sympathikus und Parasympathikus,
und steuert den Biorhythmus. Wie in der Wissenschaft,
der es bis heute gelang lediglich 1 % des Diencephalons zu erforschen,
werden auch Ira Schneider und Flaut M. Rauch einen eher fragmentarischen,
episodenhaften Ausschnitt ihrer Arbeiten zeigen, die sich in ihrer
Andersartigkeit und in den verschiedenen Arbeitsweisen
wieder zu einem Werk modifizieren.
Fiktion und die Realität verschwimmen.
Ähnlich den Prozessen unseres Gehirns laufen hier ebenfalls
mehrere Abläufe gleichzeitig, die man sowohl im Detail
als auch im Ganzen betrachten kann. Das Bewusstsein und
die künstlerische Bewusstseinsstörung führt Sie in die Welt
der modifizierten Zwischenhirn-Episoden.

Für weiterführende Informationen über die Künstler besuchen Sie bitte:
www.ira-schneider.com und www.flautrauch.com

 

 

 

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Transitional Societies

Mario Asef, Bernhard Draz, Sven Kalden, Georg Klein, Joachim Seinfeld

4. - 12. März 2016

 !! Ort: NON Berlin, Chauseestraße 11/Eingang/Entrance Tieckstraße, 10115 Berlin !!

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Transitional Societies

von Mario Asef, Bernhard Draz, Sven Kalden, Georg Klein und Joachim Seinfeld

Die Ausstellung Transitional Societies greift den von NON Berlin 2015 initiierten Diskurs zur Transitional Justice auf, der zuletzt mit der Konferenz Nordkorea im Wandel von HEKO e.V. und der Präsentation WE remember ME der Künstlerin Chan Sook Choi im Projektraum Meinblau fortgeführt wurde.

Während Chan Sook Choi in einfühlsamen Videoporträts die Schicksale der zwangsprostituierten Koreanerinnen, den sogenannten Trostfrauen, während der japanischen Besatzungszeit bildhaft wie narrativ in den konkreten Kontext der Transitional Justice verortet hatte, nähern sich die Künstler der aktuellen Ausstellung mit frei assoziierten ästhetischen, aber dennoch eindeutig politisch motivierten Positionen der Thematik an und überführen sie einen gesellschaftlichen Zusammenhang, den Transitional Societies.

Im Foyer des Projektraums NON zeigt Georg Klein seine interaktive Installation Na Na. Zwangsläufig muss der Ausstellungsbesucher den Zwischenraum zweier sich gegenüber stehender Satellitenschalen durchqueren. Diese an Radarantennen des kalten Krieges erinnernden Parabolspiegel erzeugen akustisch das Wort ICH und sein koreanisches Äquivalent NA und abstrahieren es bis zur Unkenntlichkeit. Das Individuum durchläuft auditiv einen Prozess, der es schließlich zum Dividuum formt.

Sven Kalden überträgt in seiner Arbeit NEAR EAST SIDE GALLERY Graffitis und Malereien der Berliner Mauer auf Betonmodelle der Grenzanlagen, die seit 2002 von Israel in der Westbank errichtet werden.
Die Symbole und Bilder der überwundenen Teilung Deutschlands werden heute täglich von tausenden Touristen besucht, während nicht nur im Nahen Osten die Segregation und Separation durch Sperranlagen aktueller nicht sein könnte. Die Mauer ist nicht weg, sie hat nur ein anderer. Die naiven Bilder von Hoffnung auf Frieden und Freiheit in einer ungeteilten Welt bleiben jedoch hier.

2014 wurden 43 Studenten in Ayotzinapa/Mexiko entführt und später ermordet. Die mexikanische Gesellschaft wollte bis zur Verleugnung aller Indizien und Fakten nicht an ihren Tod glauben. Die öffentliche Auseinandersetzung erinnerte unweigerlich an russisches Roulette.
Der argentinische Künstler Mario Asef schrieb den Slogan „43 oder nichts“ in großen Lettern auf 43 Seiten der Infobroschüre der mexikanischen Nationallotterie und plakatierte diese heimlich nachts entlang der Colonia Santa Maria La Ribera. Bei NON zeigt er unter dem Titel Acción Día de Muertos eine großformatige Fotoarbeit seiner Aktion, die er mit seiner Megaphon-Installation Compra Venta/Cavar-Fosa kombinieren wird. Hier gräbt er in der Geschichte Mexikos und beschwört unweigerlich Zerstörung und Gewalt.

In seiner 2005 begonnenen Fotoperformance-Serie Wenn Deutsche lustig sind – Dokufiktion bearbeitet Joachim Seinfeld, mit reflektiertem historischen Bewusstsein und bissigem Humor zugleich, die Geschichte der Deutschen im 20. Jahrhundert. Für Transitional Societies präsentiert er einen Zyklus zur Aufarbeitung des bürgerlichen, christlichen und rechtsradikal motivierten Antisemitismus, den er mit einem aktuellen Beitrag zu dem oft verdrängten, aber dennoch evidenten Antisemitismus in Teilen der deutschen Linken erweitert.

Bernhard Draz präsentiert schließlich unter dem Arbeitstitel Transitional Justice – Terminology die Begriffe Freiheit – Willkür – Recht – Kontrolle als weiße Neonschriften auf grauem Grund mit ihrem jeweiligen koreanischen Pendant. Ziel ist es, das Spannungsverhältnis der zum Teil positiv, zum Teil negativ, aber auch ambivalent besetzten Begriffe auszuloten und sich den kulturellen Unterschieden in Bedeutung, Empfindung und Wahrnehmung anzunähern.

Transitional Societies ist ein Kooperationsprojekt von NON Berlin – Asia contemporary art Platform und MEINBLAU projektraum, inititiiert von Anne Hölck, Chan Sook Choi und Ido Shin.
 

image credits: Georg Klein, Na Na, 2009 und Joachim Seinfeld, Wenn Deutsche lustig sind. Docufiction 2005-2016

 

 

 

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DOLMEN

Site Specific Sound Installation

von Mario de Vega
 

Eröffnung Dienstag, 08.12.2015 

9.-20. Dezember 2015

täglich 14-19 Uhr

 

Die Werke von Mario de Vega wagen sich immer wieder an die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung. Psychoakustische Phänomene, Infraschall, Hochspannungssysteme oder elektromagnetische Schwingungsfelder sind Bestandteile seiner Kunst, die Fragen individueller Wahrnehmungsmechanismen ebenso verarbeitet wie globale politische und soziale Entwicklungen. Seine Installation DOLMEN thematisiert die gesellschaftlichen Auswirkungen moderner Telekommunikationstechnologien. Visuell konfrontiert Mario de Vega den Betrachter mit einer einem modernen Funkmast nachempfundenen Skulptur im Raum. Ein integriertes Sensorensystem erfasst die für das menschliche Ohr normalerweise nicht wahrnehmbaren Radiowellen digitaler Kommunikationsströme und moduliert sie in Echtzeit in den hörbaren Bereich herab. Die akustische Aktivität der Skulptur hängt direkt von der Aktivität des örtlichen Mobilfunknetzes und des Besuchers ab. Der Ausstellungsraum wird so zum Resonanzraum einer omnipräsenten jedoch unsichtbaren Technologie, deren Auswirkungen in sozialer, politischer oder gesundheitlicher Hinsicht bis heute nicht geklärt sind. Neben DOLMEN wird die Fotoserie »Usuarios (Users)« präsentiert, die de Vega seit 2003 gemeinsam mit Víctor Mazón Gardoqui entwickelt.

Am Sonntag 20. Dezember (20 Uhr) findet ein Künstlergespräch in der Ausstellung statt.

www.mariodevega.info

singuhr.de/en/current/

 

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gefördert von

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TRANSITIONAL JUSTICE

Ausstellung - Performance - Konferenz

Eröffnung Donnerstag, 19.11. 19:00 Uhr

Dokumentation der Ausstellung: issuu.com/brandberlin/docs/tj_port_issu

 

 

WE remember ME von Chan Sook Choi

 

Performance zur Eröffnung um 19:30 Uhr und zur Finissage 29.11. um 17:00 Uhr

PungJungGak (Wind-Meaning Engraving) von 11 Dance Project/Joowon Song

 

Transitional Justice

ist die Fortsetzung der von NON Berlin und HEKO e.V. ins Leben gerufenen Reihe zum Thema Übergangsgesellschaften. Sie widmet sich vor dem Hintergrund des 25. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung mit einer Konferenz, einer Ausstellung und einer Performance dem Umgang mit Übergangsgesellschaften. Seit den 1990er Jahren hat sich das Konzept „Transitional Justice“ (TJ), das sich mit dem deutschen Begriff „Vergangenheitspolitik“ und „Vergangenheitsbewältigung“ überschneidet, durchgesetzt. Dieser Ansatz „steht für Bemühungen, die Vergangenheit eines gewaltsamen Konflikts oder eines Regimes aufzuarbeiten, um in einer gespaltenen Gesellschaft den Übergang zu Sicherheit und Frieden zu fördern“.

Die Ausstellung präsentiert Arbeiten der Künstlerin CHAN SOOK CHOI* und Performances von 11 DANCE PROJECT.** In ihren Videoarbeiten lenkt die Künstlerin Chan Sook Choi (KOR) den Blick auf biographische Übergänge und Brüche, die durch den Umbruch politischer Systeme initiiert und definiert sind, deren Wahrheiten sich im privaten Leben manifestieren und dieses stark beeinflussen. So stehen in der künstlerischen Auseinandersetzung die Perspektiven Einzelner und Gruppen auf die Rollen Täter und Opfer im Mittelpunkt.
PungJungGak von 11 Dance Project ist eine site-specific Performance, die von der Verortung von Menschen handelt. (19.11./ 19:30 und 29.11./ 17:00)

Öffnungszeiten 20.11.-29.11.2015

täglich 14:00-19:00 Uhr

Ort: Meinblau Projektraum, Christinenstr. 18/19, 10119 Berlin

 

Die Ausstellung ist das erste gemeinsame Projekt von NON Berlin – Asia Contemporary Art Platform und Meinblau e.V., kuratiert von Daniela Schmidtke.

 

Konferenz 
Nordkorea im Wandel: Staatliches Unrecht, Aufarbeitung und Versöhnung
Samstag, 21.11. 17-21 Uhr

Ort: NON Berlin, Chausseestr. 11 (Eingang über Tieckstr.), 10115 Berlin

Programm: www.nonberlin.com/transitional-justice-conference/

Die Konferenz setzt sich mit dem inzwischen über 70 Jahre geteilten Korea auseinander und diskutiert die Möglichkeit einer koreanischen Wiedervereinigung mit Rückgriff auf Erfahrungen des wiedervereinigten Deutschlands. Dabei werden Haltungen zur Verarbeitung der Geschichte und der dahinterstehenden Erinnerungspolitik reflektiert.

 

* CHAN SOOK CHOI, geboren in Seoul (Süd-Korea), arbeitet mit verschiedenen Medien, u.a. Installation, Sound, Video, Fotografie, Malerei und Zeichnung. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Seoul. Choi studierte Fine Art in Korea und Visuelle Kommunikation sowie Experimentelle Medienkunst an der UDK Berlin. Seit 2003 fokussiert sie auf Experimentalfilm, Film-, Video- und Mixed Media Installationen. Dabei geht es ihr um das Erweitern der Grenzen klassischer und zeitgenössischer Kunst.www.chansookchoi.com

**11 DANCE PROJECT wurde 2004 von der Choreographin Joowon Song gegründet. 11 Dance Project ist ein künstlerisches Gemeinschaftsprojekt, in dem Künstler verschiedener Sparten zusammenkommen, u.a. Lyrik, Musik, Tanz, Bühnenkunst und Film. Darüberhinaus liegt der Fokus auf die Erkundung des urbanen Raums. 11 Dance Project hat das Tanzprojekt „PungJungGak“- Series entwickelt, mit der Intension, in der fragmentierte zeitgenössischen Lebenswelt Momente der Einheit und Ruhe zu schaffen und der Essenz menschlichen Lebens Ausdruck zu verleihen.
https://www.youtube.com/watch?v=WBs2Jl56Zds
https://www.youtube.com/watch?v=fFyDfdusHAc 

 

 

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Salon Wiepersdorf

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Salon Wiepersdorf”

Gruppenausstellung der Stipendiat_innen 2015

Eröffnung Freitag, 30.10.2015, 19 - 21 Uhr  

Begrüßung und Einführung: Anne Frechen, Direktorin Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf

Musik: Susanne Hardt (Violine), Sandra Schnappauf (Klarinette), Lorenz Trottmann (Posaune)

mit Arbeiten von

elffriede.aufzeichnensysteme, Sven Großkreutz, Mane Hellenthal, Juliana Hümpfner, Juliane Laitzsch, César Martins, Philipp Moritz, Kasper Muttonen, Adam Noack, Sylvia Pásztor,Tiina Raitanen, Tina Schulz, Andreas Seltzer, Marlene Thiesen, Mia Unverzagt, Barbara Wege, Rosmarie Weinlich, Miro Zahra und Jörg Piringer

 

31.10.-1.11.2015 

Öffnungszeiten: Sa-So 11 bis 19 Uhr 

 

Finissage Sonntag, 1.11.2015, 16 Uhr  

Künstlergespräch mit: Dorothée Bauerle-Willert und Mark Gisbourne
 

 

 

 

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Wechselraum

 

Ein kollaboratives Projekt von Ulrike Mohr, in dessen Mittelpunkt eine raumfüllende, dreidimensionale Zeichnung aus Holzkohle steht. Zusammen mit Künstler_innen aus dem Bereich der Installation, Performance und Musik, wird die Installation durch Bewegung, Klang und Spuren aufgelöst.

Künstler_innen:


Isaac Chong, Florian Dombois, Franziska Furter, Alice Goudsmit, Ulrike Mohr, Moritz Nitsche, Katja Pudor, Silvia Ploner & Nicolas Perret, Max Sudhues

Eröffnung Donnerstag, 15. Oktober 2015, 19 Uhr


Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 14 – 19 Uhr
und nach Absprache unter Tel: 0178-5493703

PROGRAMM
Donnerstag, 15. Oktober 2015
ab 19.00 Uhr Eröffnung
19.00 – 21.00 Uhr Ulrike Mohr –
21.00 – open end Katja Pudor –
Freitag, 16. Oktober 2015
14.00 – 16.00 Uhr Franziska Furter –
16.00 – 17.00 Uhr Max Sudhues –
17.00 – 19.00 Uhr Silvia Ploner & Nicolas Perret –
Samstag, 17. Oktober 2015
12.00 – 15.00 Uhr Alice Goudsmit –
15.00 – 17.00 Uhr Moritz Nitsche –
17.00 – 19.00 Uhr Florian Dombois –
Sonntag, 18. Oktober 2015
ab 14.00 Uhr geöffnet
17.00 – 19.00 Uhr Isaac Chong –
ab 19.00 Finissage

 

Während der gesamten Ausstellung ist das Stück Concrete PH, 1958 von Iannis Xenakis zu hören 
und der ethnologische Film Le Charbon de bois (Holzkohle), 1984, 28 min. von Jean-Dominique Lajoux zu sehen.

 

Das Projekt wird gefördert durch das Bezirksamt Pankow Berlin. 

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If we were smarter and had thought things through more

 

Eine Soundinstallation von Lucy Powell

 

Eröffnung

DONNERSTAG, 24.September 2015, 19 Uhr

!!Während der Eröffnung wird es in regelmäßigen Abständen spezielle Aufführungen einer Flugdrohne geben!!

Eintritt frei

Öffnungszeiten 25.-27. September 2015, Fr-So 14-19 uhr

 

 

If we were smarter and had thought things through more


Mit dem Titel der Ausstellung bezieht sich Lucy Powell auf einen Vorschlag von Eliezer Yudkowsky, man solle die Umsetzung des ‚kohärenten extrapolierten Willens’ der Menschheit – d.h. all dessen, was wir uns wünschten, wenn wir insgesamt bessere Menschen wären – der Künstlichen Intelligenz (KI) anvertrauen. Natürlich kann man dem Titel auch eine vorsichtige Lesart geben, so dass er die beiden Seiten der Debatte – die utopische und die apokalyptische – an der Schwelle zum „Deep Learning“ und boomender Automatisierung auf den Punkt bringt. Die KI ist aus dem Zusammenschluss von Information und Technologie hervorgegangen; mit diesem Fokus stellt die Ausstellung einen weiteren Schritt in Powells Erkundung des kybernetischen Dreiecks von Tier – Mensch – Maschine dar.

100 Percent (2015) lautet der Titel eines neuen Künstlerbuches, das mit der Vorstellung spielt, wir könnten die Welt vermessen und kennen. Es wurde über mehrere Jahre aus dem Internet und anderen Medien zusammengetragen und präsentiert eine Kette an Statistiken, die sich von 1 Prozent bis zu 100 Prozent fortsetzen. Zugleich ist die hier verfolgte Logik jedoch verquer, da die Mischung aus Fakten und Halbwahrheiten völlig dekontextualisiert und letztlich absurd ist, da das Ganze vollständig von der Summe seiner Teile losgelöst ist.

Die beständige, obsessive Beschäftigung der Künstlerin mit Listen und Loops spiegelt sich auch in der Klanginstallation Marriage d'amour (2015), die das Atrium füllt. Eine Computerstimme intoniert eine Reihe an Fachtermini, Kombinationen aus drei Wörtern, die aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und militaristischen Quellen stammen und eine vielschichtige Dichte an Informationen und akkumuliertem Wissen zum Ausdruck bringen. Ebenfalls über viele Jahre zusammengetragen, baut die Liste auf einem früheren Künstlerbuch auf, Cause&Effect (2013), in dessen Mittelpunkt jargonhafte Wortpaare standen, die sich am Rande der Abstraktion bewegten. Die Computerstimme, die – wie sich herausstellt – geradezu rührend programmiert wurde, um in unregelmäßigen Abständen Luft zu holen, wird von einem selbst spielenden Klavier begleitet, dem Inbegriff des Geists in der Maschine. Dieses gibt in einer Endlosschleife das kitschige Pathos von Marriage d'amour, einem Musikstück von Paul de Senneville and Olivier Toussaint, sowie die interpretativen Gesten des abwesenden Pianisten wieder.

www.lucy-powell.de 


Das Klavier in der Ausstellung wurde großzügig unterstützt von der PianoGalerie Berlin.

www.pianogalerie-berlin.de 

 

 

 

 

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we will forget soon

 
Eröffnung
Donnerstag, 03.09.2015, 19h

Eine Dokumentation auf den Spuren der Sowjetarmee

von Stefano Corso & Dario-Jacopo Laganà

 

 

Über 40 Jahre lang waren Teile der sowjetischen „Roten Armee“ in der DDR und nach dem Mauerfall im Osten Deutschlands stationiert. Dieses Kapitel der deutschen Geschichte gehört nicht zur offiziellen Erinnerungskultur und es wird immer schwieriger, die historischen Fragmente zu identifizieren. Die italienischen Fotografen Stefano Corso und Dario-Jacopo Laganà haben sich auf die Spurensuche begeben.

www.wewillforgetsoon.com

https://www.facebook.com/wewillforgetsoon 


Öffnungszeiten

04.- 20.09.2015

Do–So 14–19 Uhr

!! Sonderöffnungszeiten während der Berlin Art Week (15.–20.09.): täglich 14–21 Uhr !!

Im Rahmen der Preisverleihung für unseren Projektraum ist die Ausstellung teil der

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we , animals (6) – transference

 

Eröffnung

Donnerstag, 18.06.2015 , 19 Uhr

 

Performances

20h // MAN OF DOG von Reut Shemesh & Hella Immler & Dounia Tinelli

19h-22h // ANIMAL COMPANION von Hana Lee Erdman
 

KünstlerInnen

Vera Drebusch, Nieves de la Fuente Gutierrez, Thomas Hawranke, Sara Hoffmann, Hörner /Antlfinger, Yvonne Klasen, Filip Kwiatkowski, Anna Mahendra, Nina Reble, Marthin Rozo, Reut Shemesh und Hella Immler, Qimeng Sun

Guest Artists :

Hana Lee Erdman / companionship by Xenia Dwertmann, Shelly Etkin, Keyon Gaskin, Alice Heyward, Roni Katz, Inna Krasnoper, Maya Weinberg

 

we , animals – transference (dt)

Für den sechsten Teil der Reihe “we , animals “ untersuchen junge Künstlerinnen und Künstler Prozesse der gegenseitigen Übertragung, die innerhalb von Mensch-Tier-Begegnungen stattfinden. Sie entdecken perfekte Räume und ideale Körper, nutzen mediale Artefakte und Ableitungen von Taxonomien und berichten von projizierter Erwartung und angenommenen Verhalten. Die Frage der Übertragung wird nicht einseitig verstanden: Nicht nur die Menschen übertragen Wünsche und Erwartungen auf die Tiere, vielmehr stellen die unterschiedlichen Werke auch die Frage nach den tierlichen Erwartungen an uns. Hieraus leiten sich intime Momente ab, die alltägliche Situationen im Augenblick des Respondierens beschreiben und verhandeln. Die künstlich hergestellte Erwartung weicht der Neugierde auf das tierliche Gegenüber.
Im Ausstellungsraum werden 14 Arbeiten und Performances zu sehen sein, die von Wünschen, Zwängen und Neigungen in den Beziehungen zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren handeln. Die Arbeiten entstanden im Transmedialen Raum der Kunsthochschule für Medien Köln und werden in der Ausstellung “we, animals – transference“ im Meinblau erstmals zu sehen sein.


Mit freundlicher Unterstützung der Kunsthochschule für Medien Köln.

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Öffnungszeiten  19.06.-28.06.2015

Do-So 14-19 Uhr

und nach VB mit Anne Hölck, anne.hoelck@meinblau.de

 

Meinblau Projektraum

Christinenstr. 18-19

10119 Berlin 

 

Die Ausstellung wird im Rahmen der Projektreihe “we , animals – Künstlerische Positionen zur aktuellen Debatte um Mensch-Tier-Verhältnisse“ präsentiert, kuratiert von Anne Hölck im Meinblau Projektraum,

www.we-animals.de

 

 

 

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MONTH OF PERFORMANCE ART – BERLIN 2015

5th EDITION OF THE MONTH OF PERFORMANCE ART-BERLIN: ANTHOLOGY

with 300+ international participants

 

For the 5th and final edition MPA-B takes up residency at MEINBLAU PROJEKTRAUM for one month in May 2015. Here they will be hosting the majority of the MPA-B programme as well as a wealth of other events, coordinated activities and spontaneous actions. 

3rd - 31th of May 2015

OPEN DAILY:
When programming at the MPA-HUB is ON:
14:00-till end of performances

When programming at the MPA-HUB is not ON:
14:00-till approx.18:00

except on May 22nd and May 23rd when the HUB will only open for the evening programme of performances

PROGRAMM:
www.mpa-b.org/2015-programme

The Month of Performance Art-Berlin (MPA-B) is a 31-day, city-wide, non-profit and non-funded collaborative platform devoted to supporting and advancing independent performance art practices in Berlin, and from around the world.

THE 2015 EDITION OF THE MONTH OF PERFORMANCE ART-BERLIN IS ENTITLED ANTHOLOGY.

It showcases new work of artists, curators and organisers who have been involved in the incredible story called MPA–B at different junctions over the past five years. This edition marks the completion of the platform and the five year inquiry that stood at its outset back in January 2011: mapping, connecting and supporting the independent performance art scene in Berlin.

As a performance art platform, MPA-B embraces the task to imagine an infinite number of possible natures and to respect the integrity of all artists and their belief in what they do – that their art is a necessity. To see these performances is to witness them, and witnessing them over the years we develop a vocabulary to communicate and share our own thoughts and emotions with our fellow witnesses. We are thrilled to once again be initiators and participants in this process of building a language or, rather, many languages.

This year will, more than ever, challenge the participating venues throughout the city to confront their different views on the complex relations between economics, social context, and aesthetics. Our central location provides an example for this kind of discourse: the HUB or Second Temporary House of Performance Art chooses as its home the contested space of a White Cube. 

www.mpa-b.org/welcome

 

 

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SHIFTS

NICOLAS MANENTI

 

Vernissage:
23.04.2015 ab 18 Uhr

Öffnungszeiten:
22.04.2015 – 26.04.2015
täglich geöffnet von 14–20 Uhr

 

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Pipperoo, pippera, pipperum ... The rest is rot

Ausstellung mit Videokunst und Installationen im Rahmen des 6. Arabischen Filmfestival Berlin

 

Adel Abidin, Maeve Brennan, Paul Hage-Boutros, Doa Aly, Mirna Bamieh, Badr el Hammami, Daniel Kötter, Randa Mirza, Ahmad Ghossein

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Festivalparty

10.4.2014, 21 Uhr

Dance Habibi Dance

El Wad Na3 Na3 ( Beirut), Disko ya Hala (Kalakuta, Soul, Bochum)

 

Öffnungszeiten:11.4.-15.4.

Sa 14-20 Uhr

So-Di 10-20 Uhr

Mi 10-19 Uhr

Führungen: Sa 16 Uhr, 18 Uhr, So 14 Uhr, 18 Uhr, Mo-Mi 18 Uhr

 

Der Titel der Ausstellung ist die Deklination einer echogenen Nonsens-Version eines erfundenen lateinischen Adjektivs, mit welchem der amerikanische Dichter Wallace Stevens sein Gedicht „On an old horn“ beendet.

Wie kann man einer Ausstellung, die Videoinstallationen aus unterschiedlichen kulturellen, ästhetischen, politischen und sozialen Hintergründen miteinander vereint, einen annähernd beschreibenden Titel geben? Das Entscheidende ist, den Künstlern eine Stimme zu geben, um ihre persönliche Sicht auf die Welt, auf Kunst und die Produktion von Bildern darstellen zu können, ohne das Echo durch ein vorgreifendes Thema zu erzwingen.

„Pipperoo, pippera, pipperum ... The rest is rot“ bezieht sich auf eine künstlerische Praxis im Kontext von Krisen - wie in der arabischen Welt, wo Künstler eine filmische Sprache und Ästhetik entwickeln, die Echos in Gedichten gleichen. Sie können lautmalerischen Experimenten einen Sinn geben, wenn sie gleichzeitig gelesen werden...
 

weitere Infos unter:
ALFILM الفيلم
Arabisches Filmfestival Berlin
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borderlines

sound art exhibition | concert | party

Georg Klein: Sprich mit mir (Installation)
Marcus Gammel / DeutschlandRadio: Buchpräsentation mit Georg Klein
Agnès Guipont / La Vie en Bô: French Experimental Songs
Wendelin Büchler / Corvo Records: DJ

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Freitag 13. März 2015
20 Uhr - geöffnet ab 18 uhr

Grenzen, die unseren Alltag, unser Leben prägen, spielen eine zentrale Rolle in den Arbeiten des international ausgezeichneten Komponisten, Klang- und Medienkünstlers Georg Klein. In seinen Installationen und Interventionen im öffentlichen Raum verdichtet er visuelle und akustische, situative und politische Aspekte zu einem ästhetischen Spannungsraum, in den die Besucher interaktiv oder partizipativ involviert werden – bisweilen höchst provokativ, manchmal amüsant, jedoch immer mit einem gesellschaftsanalytischen Hintergrund. Er fordert die Wahrnehmung seines Publikums heraus, spielt mit grenzüberschreitenden, audiovisuellen Konstellationen wie mit politischen Fakes, die in ein unsicheres Terrain führen und Identitäten hinterfragen. Und so werden auch die Grenzen der Kunst in irritierender Weise überschritten: auf der Grenze zwischen Kunst und Wirklichkeit genauso wie zwischen den künstlerischen Genres. Mit dem Werkkatalog werden die oft nur temporär existierenden Arbeiten erstmalig gesammelt und in einem kunsttheoretischen Rahmen diskutiert.
www.georgklein.de/borderlines_d.html

In Klang- wie Medienkunst sind die Arbeiten von Georg Klein eine Ausnahmeerscheinung. In der Klangkunst gibt es keine andere künstlerische Position, die sich in ähnlicher Intensität und Konsequenz mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit und dem urbanen öffentlichen Raum auseinandersetzt. In der Medienkunst sind diese Themen zwar stärker verbreitet, aber auch dort findet man weder Künstler, die dem Musikalischen und Auditiven eine ähnliche Bedeutung einräumen, noch kennen sie die Form des Ortsbezugs, die Klein entwickelt hat. Diese beiden Aspekte machen das Besondere im ästhetischen Denken dieses Künstlers aus – die Genauigkeit und Sensibilität, mit der er für ein Projekt Klänge, Geräusche, Bilder, Gedichte oder Textkompo-sitionen auswählt, ist ebenso ungewöhnlich wie der Ortsbezug, der den Kern seiner Ästhetik bildet. (Sabine Sanio, UdK Berlin / Sound Studies)
 

MEINBLAU projektraum
Christinenstraße 18/19 (Haus 5)
D-10119 Berlin
www.meinblau.de


  

 

"9 aus 13"

Ludwig Abache, Olivier Colin, Benjamin Hörbe, Anke Krey, Pascal Miet, Peter Petzold, Doris Pemler, Monika Skolimowska, Nadine Thieme

 

Neun Fotografen, neun Themen, neun Welten.
Was sie verbindet: Ihr Interesse für Menschen

 

Die Arbeiten entstanden im Rahmen eines Seminars von Rudi Meisel an der Ostkreuzschule Berlin.

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Vernissage:

27. Februar, 19:00-21:30 Uhr

 

Öffnungszeiten:

28.02.15–08.03.15

Donnerstags bis Sonntags 14:00–19:00 Uhr

 

Finissage: 8. März, 15:00–18:00 Uhr
 


  

 

Der dunkle Raum

Andreas Burger, Bernhard Kubulus, Cap Grundheber, César Martins, Charlotte Menin,
Eric Strelow, Johanna Ulmschneider, Jule Kaiser, Sarah Thußbas, Severin Wohlleben,
Volker Gerling
 
13.02.2015–15.02.2015
täglich von 14–19 Uhr(oder nach Anmeldung)

 

Vernissage

DONNERSTAG, 12. Februar, 19 Uhr

 

“Der dunkle Raum”

Die Ära der Dunkelkammer im Meinblau neigt sich dem Ende. Vorher machen wir nochmals Licht und zeigen Arbeiten der Fotografen, die sich über Jahre hinweg den Raum teilten. Die Ausstellung “Der dunkle Raum” ist ein Rückblick auf die verschiedenen Positionen und Prozesse aus den Jahren 2005 bis 2015.
 


  

 

Winter Collage

curated by mika mario minetti

 

akzidenz (DE), Lisette DeZoete (NL), Jenni Hiltunen (FI), Eemil Karila (FI), Ida Koitila (FI), Niina Lehtonen Braun (FI), Lola Lustosa (BR), Elena Nestorova (FI), Jukka Rusanen (FI), Janne Räisänen (FI)

 

12.12.2014 until 21.12.2014

open daily from 2 pm till 7 pm (and by appointment)

 

Vernissage

THURSDAY DECEMBER 11TH 2014

7 PM TO 11 PM

The opening night includes a one-time performance by dancer Simo Vassinen (FI), in collaboration with choreographer Vincent Bozek (FR). Berlin-based electronic artist ISLAJA (FI) will follow suit with an exclusive, site-specific concert, and Dj Antti Hiljá (FI) takes over the turntables.

 

Musterzimmer presents WINTER COLLAGE, an exhibition with ten international artists coming together for the first time to explore the art of collage. The history of collage dates back to the invention of paper more than two thousand years ago. In the visual arts, the technique of assembling different forms, materials and ideas became prominent among painters and sculptors during the early stages of 20th century modernism. Ever since, collage art has developed into new dimensions by means of photography, video and performance.

 

“Wer sucht, findet nicht, aber wer nicht sucht, wird gefunden.” –Franz Kafka

WITH SUPPORT FROM FINNISH CULTURAL FOUNDATION AND MARIMEKKO

 

akzidenz.com , lisettedezoete.nl , jennihiltunen.com , eemilkarila.net, idakoitila.com, niinabraun.com, lolalustosa.com, elenakrokotiili.portfoliobox.me, helsinkicontemporary.com/artist/jukkarusanen, janneraisanen.com,

www.musterzimmer.net

 

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Alles neu - Alles schön

Fotografie und Texte 
Berlin/Prenzlauer Berg

 

Anja Gersmann

Anne-Kristin Barth

 

22.11.–7.12.2014
Mo–So, 14–19 Uhr

(und nach Anmeldung (0151 - 19657192))
 

Eröffnung:
Freitag, 21.11.2014, 19 Uhr

Zur Eröffnung spricht Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins

 

Berlin – die Stadt, die niemals gleich bleibt. Der Auf- und Umbruch der frühen 90er Jahre wirbelte alles noch einmal ordentlich durcheinander. Altes wurde durch Neues ersetzt oder neu gestaltet und neu belebt. Neues nahm sich Platz, wo Altes nicht mehr war. Der Wandel geht weiter und bestätigt mehr als 100 Jahre später, was Karl Scheffler 1910 schrieb: Berlin sei „dazu verdammt: immerfort zu werden und niemals zu sein“.

Anja Gersmann gehört mit ihren Fotografien zu den Chronisten dieses Wandels. Mit ihrer Kamera taucht sie in die Veränderungen dieser Stadt ein, hält die Momente fest und bewahrt sie. Sie zeigt alttägliche Orte und Gegenden, Häuser, Seitenstraßen, Nachbarschaften. Sie fängt ein, was war, was wird und was sein wird, aber auch, was sein könnte. Zu sehen sind das Miteinander, das Nebeneinander und auch das Gegeneinander von Alt und Neu.

Die Fotos der Fassaden und Straßen zeigen den Wandel des Äußerlichen und geben zugleich die Veränderung des Inneren wieder. So gelingt es Anja Gersmann, die Licht- wie auch die Schattenseiten des Wandels sichtbar werden zu lassen. Diese gehören zu einer Stadt, die immerfort wird und niemals gleich bleibt. Zugleich stellen sie die Frage, welche Richtung der Wandel nimmt. Die Fotos zeigen mögliche Antworten.

 

In Zusammenarbeit mit dem Berliner Mieterverein e.V.
 

 


 

 

[domestic scape]

Fotographische Positionen der Studierenden von Bernhard Prinz,
Kunsthochschule Kassel

 

Martha Friedel, Jens Gerber, Max Hänisch, Faye Hintke, Holger Jenss, Julia Kopylova, Max Sand, Kathi Seemann, Elisabeth, Jing Tang, Nicolas Wefers

 

31.10.–16.11.2014

Do–So, 14:00–19:00 Uhr

 

Preview: Donnerstag 30.10.2014 | 20:00 Uhr 

Eröffnung: Freitag 31.10.2014, 19:00 Uhr

 

Die traditionelle Vorstellung von Stadt und Region als geschlossene Einheit mit klar erkennbaren Eigenschaften existiert nicht mehr. Zunehmende Mobilität durch die Integration Europas führt zu einem Aufweichen von nationalen und kulturellen Grenzen. Fortschreitende transnationale Migrationsprozesse setzen neue Wertvorstellungen und Alltagswelten. Veränderte, raumgreifende Strukturen rücken sukzessive nach und die klassischen Gegensatzpaare von Stadt und Land, Zentrum und Peripherie haben ihre Gültigkeit verloren.Die Studierenden der Kunsthochschule Kassel untersuchen diese unerforschten Territorien. Die komprimierten sozialen, ökonomischen und ästhetischen Strukturen werden zu ihrem zentralen Ausgangspunkt.
In assoziativen Gegenüberstellungen der jeweiligen Positionen werden Ausdrucksformen und Verhaltensnormen, Gesten, Übertragungsmuster und Zeichensysteme als vielfältige ästhetische und kulturelle Prägung offenbar. Unter der Oberfläche des vermeintlich Bekannten sind so neue Erkenntnisfelder zu entdecken, die sich einem humorvollen und ironischen Zugang nicht verschließen.

 

 


 

 

we animals scenarios

NEOZOON
Lucy Powell
SIN KABEZA
Uli Westphal
donata kindesperk

10.- 26.October 2014
Do-So 14-19h

Eröffnung:
Donnerstag, 9. October 2014, 19:00 Uhr

Die Ausstellung zeigt Visionen zukünftiger Lebensbeziehungen von Menschen und Tieren in weiter und unmittelbarer Zukunft. Rauminstallationen, Zeichnung, Videoanimation und Videodokumentation entwerfen Szenarien von unbekannten (wieder-)belebten Spezies, utopischen Landschaften der Nahrungsmittelindustrie, entdecken Strassenhunde als companion species im kulturellen Leben, verorten Intellligenz und Gefühl in unbestimmte Zeiten und Körper.

kuratiert von Anne Hölck
www.we-animals.de

Die Ausstellung we , animals – scenarios zeigt Visionen zukünftiger Lebensbeziehungen von Menschen und Tieren. Das anonyme Künstlerinnenkollektiv NEOZOON verwandelt den Ausstellungsraum in ein Forschungslabor für die unbekannte Spezies „Bestia Recreata“: Ihre Manteltiere sind Subjekte eines Reanimationsexperimentes. Die KunstaktivistInnen Lissette Olivares & Cheto Castellano / SIN KABEZA beobachten über ein Jahr lang Hunde, die am Rande häuslichen Lebens in Santiago de Chile mit Menschen Kontakt aufnehmen: companion species in nature-culture life. Uli Westphals Leuchtkästen der Serie „Supernatural“ zeigen utopische Landschaften, die mit der gleichen Methode wie das Verpackungsdesign der Lebensmittel-Discounter Lidl, Albertsons oder Netto entworfen sind. Die idealisierten Naturbilder täuschen über die tatsächliche Herkunft der Lebensmittel hinweg. Die Zeichnungen von donata kindesperk aus der Serie affenrache“ spiegeln die Perspektive und halten jenen Augenblick fest, in dem menschliche Furcht von tierlicher Rache ergriffen wird. In ihrer Video-Installation „We Are Here“ gibt Lucy Powell zwei animierten Katzenköpfen in kurzen poetischen Sätzen ihre Stimme, die die Zusammenhänge von Intelligenz und Gefühl in unbestimmte Zeiten und Körper verorten.

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sensory neuronal network

sensorielle Rauminstallation als Schnittstelle zwischen Kunst und Neurowissenschaft

Rainer Dunkel und Benjamin Staude

 

27. Sept.–3. Okt.

Mo. bis So. 16h - 22h


Vernissage & besonderes Ereignis:

Freitag, den 26.09.2014, 20:00 Uhr

„Über das Gehirn und seine Erforschung.“

interaktiver Vortrag von dem Neurowissenschaftler Prof. Dr. Stefan Rotter,
Bernstein Center Freiburg


Der Künstler Rainer Dunkel und der Neurowissenschaftler Dr. Benjamin Staude beleuchten in ihrer interdisziplinären Installation sensory neuronal network ästhetische Korrelate neuronaler Dynamiken. Sensorisch stimulierte Aktivitätsmuster einer der menschlichen Großhirnrinde nachempfundenen Simulation bilden die Basis der künstlerischen Auseinandersetzung.
Durch interaktive Visualisierung und Vertonung von Neuronenimpulsen versuchen Dunkel und Staude sich der wohl faszinierendsten wissenschaftlichen Frage unserer Zeit zu nähern: Wie entstehen in unserem Gehirn aus Billiarden von Einzelimpulsen individueller Nervenzellen einheitliche Geisteszustände wie Wahrnehmung, Emotionen oder Bewusstsein? Fern davon, auf diese Fragen klare Antworten formulieren zu wollen, setzt sensory neuronal network vielmehr auf eine sensorielle Konfrontation des Besuchers mit der neuronalen Basis seiner Existenz. Das räumlich- kubistische Objekt von Rainer Dunkel ist sowohl rezeptorisches Modul als auch Projektionsfläche der simulierten Neuronenaktivität. Die sensorische Abstraktion eröffnet Bezüge zu den kleinsten neuronalen Impulsen: Von Raum-Fläche-Linie zu Punkt ist hier thematisierte Reduktion zu der multiplen Vielheit kleinster neuroorganischer Elemente und deren Bindungen.


Die Installation sensory neuronal network ist in enger Kooperation mit dem Bernstein Center in Freiburg entstanden. Zur Vernissage am 26.09.2014 wird dessen Direktor, Prof. Dr. Stefan Rotter von der Universität Freiburg in einen wissenschaftlichen Vortrag Grundfragen der modernen computergestützten Hirnforschung beschreiben. Besonderes Merkmal des Vortrags ist, dass sich der Inhalt, analog zu den Vorgängen in neurobiologischen Netzwerk-Kollektiven, selbstregulierend modifiziert: Impulse der Besucher werden in ein interaktives Simulationsmodell eingespeist und damit den Vortragsverlauf beeinflussen.

Die interdisziplinäre Installation ist zu sehen vom: 26.Sept. bis 03.Okt. 2014
im MEINBLAU Projektraum, Christinenstraße 18-19 (Pfefferberg, Haus 5),
10119 Berlin



Mit freundlicher Unterstützung:

Bernstein Center Freiburg
http://www.bcf.uni-freiburg.de/

BrainLinks-BrainTools
http://www.brainlinks-braintools.uni-freiburg.de

Archimedes Exhibitions GmbH
http://www.archimedes-exhibitions.de

 

 


 

 

/ biographies

künstlerische Positionen zur aktuellen Debatte um Mensch-Tier-Verhältnisse

 

Hörner | Antlfinger
Lucy Powell
Uli Westphal

kuratiert von Anne Hölck
www.we-animals.de

 

Eröffnung: 4. September 2014, 19 h

5.- 21.September 2014

Do-Son 14-19h

 

we , animals - biographies

Wie machen Tiere Geschichte?
Die Ausstellung kreist um Themen nonverbaler Kommunikation, Co-­Autorenschaften – tierlicher Biografien.
Die künstlerischen Werke legen (auto)biographische Fährten und folgen individuellen Fähigkeiten von wilden, domestizierten, liminalen Tieren.

Der Audioguide Retrozoology von Uli Westphal gibt einen retrospektiven Blick darauf, wie Menschen Tiere über die letzten 2.350 Jahre hinweg wahrgenommen und beschrieben haben. Die Zitate sind gekennzeichnet von seltsamen und intensiven Sinneseindrücken der Autoren, ausgelöst durch die primäre Begegnung mit einem unbekannten Geschöpf. Seit geraumer Zeit sammelt die Künstlerin Lucy Powell die ausgefallenen Schnurrhaare ihres Katers und hält diese Zeitspanne in den Objektarbeiten Linimal Animal fest. Zu einem Ornament auf schwarzem Samt gelegt sind sie an einem ovalen Rahmen ausgerichtet und verweisen auf ihre überlebenswichtige Funktion für das Tier: mit ihnen nehmen Säugetiere minimale taktile Reize für die Orientierung im Raum wahr.
Die Soundinstallation Contact Call von Hörner|Antlfinger entstand zusammmen mit zwei Graupapageien, die sprachbegabte Spezies weist ein verblüffendes Geschick in der Aufzeichnung von Lautfolgen ihres sozialen Umfeldes auf. Sie sind außerdem Urheber einer täglichen Skizze in Form von bearbeiteten Magazinen und Zeitungsseiten, eine Fotoserie wird in der Ausstellung erstmalig gezeigt. In ihrem Videofilm Two Homes thematisieren Hörner|Antlfinger konkrete menschliche Übergriffe auf tierliche Biografien, Found Footage Filme eines Haus-Vogels werden dem Bild einer Geflügelmastanlage gegenüber gestellt.


Während der Ausstellung wird das Offene Archiv Kluger Hans zugänglich sein. Zusammen mit dem Kulturwissenschaftler Stephan Zandt (HU Berlin) konzipiert wird es fortlaufend ergänzt. Der Kluge Hans lebte ca. 1895-1916 im Prenzlauer Berg und wurde als Pferd, „ das rechnen konnte“ weltweit bekannt. Das offene Archiv sammelt Hinweise auf die individuelle Geschichte des Klugen Hans' und seine besondere Fähigkeit - dem Muskellesen.


Die Ausstellung ist Teil der Projektreihe we , animals – künstlerische Positionen zur aktuellen Debatte um Mensch-Tier-Verhältnisse.

Gefördert durch:

 

   


 

 

moondur/shifter

Klanginstallation

Raul Keller

 

7.- 31. August

Open Studio: Donnerstag, 31.07.2014 um 19 Uhr

Vernissage: Mittwoch, 06.08.2014 um 19 Uhr

Finissage: Sonntag, 31.08.2014 bis 24 Uhr

 
Raul Keller

Der estnische Künstler Raul Keller gehört zu einer neuen Generation osteuropäischer Künstler, die auf eine ganz eigene Weise Komposition und Performance, Medien- und Klangkunst verbinden. Seine Arbeiten bewegen sich virtuos in den unterschiedlichsten Bereichen zeitgenössischer Kunstpraktiken. Sie umfassen ortsspezifische Klanginstallationen, Performance und freie Improvisationen, Radiokunst, Fotografie und Videokunst ebenso wie experimentelle Rockmusik.

Seit Juli 2014 ist Raul Keller zu Gast bei singuhr - projekte @ Meinblau, und entwickelt in einer intensiven Arbeits-, Diskussions- und Experimentierphase eine neue Klanginstallation exklusiv für den Raum.


Bereits diesen Donnerstag um 19h veranstaltet singuhr – projekte erstmals ein „open studio“ im Meinblau, bei dem Raul Keller Einblicke in seine Arbeitsweisen, in frühere Projekte und die aktuelle künstlerische Produktion geben wird. 

 

singuhr – projekte : Residency programme


Raul Kellers Ausstellung bildet den Auftakt des neuen Residenzprogramms von singuhr – projekte, mit dem die künstlerische Produktion selbst noch stärker ins Zentrum der Arbeit rückt. Projektresidenzen für nationale und internationale KlangkünstlerInnen verbunden mit Talks und Präsentationen, gefolgt von einem abschließenden Ausstellungsprojekt mit einer raumbezogenen Klanginstallation sind die Inhalte eines neuen modularen Programms, das in den nächsten Jahren den künstlerischen Schwerpunkt der Arbeit von singuhr – projekte bilden wird.
 

Veranstaltet von singuhr e.V.
Mit Unterstützung des Bezirksamts Pankow von Berlin, der Initiative Neue Musik Berlin e.V., und Meinblau e.V.


 

 

Heartlandish

Zeitgenössische Kunst aus dem amerikanischen Herzland

 

Künstler: Matt Christy, Brandon Donahue, Patricia Earnhardt, Kristi Hargrove, John Jones, Thomas Poolaw, Sabine Schlunk

14. Juni bis 6. Juli 2014

Vernissage 13. Juni 18 Uhr
19:30 Uhr: JJ Jones performs Songs from the Heartland in his Human Snow Globe

 

“heartlandish” ist eine Ausstellung von Künstlern aus den USA, die weit entfernt von Metropolen wie Los Angeles, Chicago oder New York City leben. Sie arbeiten im sogenannten Herzland (engl.: heartland), im südlichen Westen und den Südstaaten der USA. Ihre Kunst ist nicht vom rasanten Leben der Megastädte geprägt, sondern entspringt der Ruhe langer heißer Sommermonate und der Weite des Landes. Die Menschen haben Zeit, ihr Alltag ist langsamer. Diese Erfahrung spiegelt sich auch in der Arbeitsweise der Künstler wieder: Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Produkt, sondern der schöpferische Prozess, der auch schon mal mehrere Jahre dauern kann. Abseits des Kunstmarkts mit seinen wechselnden Hypes, finden die Künstler in der Mitte des Landes viel Zeit und Raum, sich mit den Voraussetzungen ihres eigenen Daseins zu befassen – mit der Geschichte des Landes genauso wie mit ihrer persönlichen Geschichte. Sie haben einen teils indianischen, teils afro-amerikanischen Hintergrund oder sind Einwanderer erster, zweiter, dritter Generation.

Die Künstler sind Matt Christy, Brandon Donahue, Patricia Earnhardt, Kristi Hargrove, John Jones, Thomas Poolaw und Sabine Schlunk. Sie arbeiten mit so unterschiedlichen Kunstformen wie Zeichnung, Installation, Animation, Video, Fotografie, Malerei und Performance. Kuratiert und betreut wird die Ausstellung von der Berliner Fotokünstlerin Jule Kaiser und der deutsch-amerikanischen Künstlerin und Kuratorin Sabine Schlunk.

Öffnungszeiten: Do - Son 14–20 Uhr

www.heartlandish.info 

 


 

 

post.apocalyptic.eden

Eine ortsbezogene Raumlandschaft aus Sound, Licht und kinetischen Skulpturen.

Künstler: Olivia Pils 

7. Juni bis 8. Juni 2014


Eröffnung: am 6. Juni 2014 ab 19:00 Uhr


Wie sieht unsere aktuelle Vision einer perfekten Welt aus, wo doch die großen Utopien ausgedient haben und Gott abgeschafft wurde? Vielleicht wie ein mystischer Themenpark in dem Maschinen die Natur ersetzt haben? Die Künstlerin Olivia Pils inszeniert das Paradies im Jahre Null als surrealistisches Disneyland in weiß und pink. Die Bewegung im Raum entsteht durch Motoren von elektrischen Messern, Ventilatoren und Plattenspielern bestehen. Das Licht der Neonröhren, die Musikkomposition, die Stimme aus dem Megaphon, der Lärm der Motoren, die Skulpturen, die sich mechanisch bewegen: alles zusammen ergibt eine bizarre Vision dessen, wie eine perfekte Welt in der Zukunft aussehen könnte.

Olivia Pils ist seit 1992 in Berlin als Musikerin, Künstlerin und Veranstalterin im DIY-Bereich aktiv.In ihren Installationen beschäftigt sie sich mit Utopien und Dystopien und läßt sich dabei von science-ficition Autoren inspirien, wie Don DeLillo, J.G. Ballard, Aldous Huxley, Philip K. Dick u.a. Ihre environments zeigen bizarre und surrealistische Welten mit zahlreichen Bezügen: Themenparks, Kirmes, Louise Bourgeois, Massenproduktion, David Lynch, japanische Animes. Dazu benutzt sie vorzugsweise elektrische Haushaltsgeräte, Neonlicht und selbst komponierte Musik.

Zur Vernissage gibt es eine Performance von ANY (vocal noise music)

Öffnungzeiten: 7.6. und 8.6. 2014 15-20 Uhr

 

post.apocalyptic.eden
A site-specific sculptural landscape made of light, sound and kinetic sculptures.

What is our current vision for a perfect world? What does it look like now that our universal utopias have come into disuse, with God having been disestablished? Maybe it is a mystical theme park with automation as a substitute for nature?

In the year zero, the artist casts paradise as a surrealistic Disneyland in white and pink; the room is set alive by way of electronic machines made out of electric knives, ventilators, and record players. The neon light, the music composition, the voice from the megaphone, the sound of the motors, the sculptures that move mechanically: it all adds up to a bizarre vision, what a perfect world could look like in the future.

Since 1992 Olivia Pils has been active in Berlin as musician, artist and organiser in the DIY scene. In her installations she explores utopia and dystopia as inspired by Science Fiction authors such as Don DeLillo, J.G. Ballard, Aldous Huxley, and Philip K. Dick, amongst others. In her environment she creates bizarre, surrealistic worlds with numerous references: the theme park and the funfair, Louise Bourgeois and David Lynch, mass production and Japanese anime. The material she uses consists of electronic household devices, neon light, and her own musical composition.

Opening with performance by ANY (vocal noise music)
opening hours: 7.6. and 8.6. 2014 15-20 pm

 

 


 

 

SINGUHR ON PAPER

Dokumantationsausstellung

9. Mai bis 1. Juni 2014

Mit der Saison 2013 beendete die singuhr – hoergalerie ihre kontinuierliche Ausstellungstätigkeit in den beiden historischen Wasserspeichern in Prenzlauer Berg. Die Ausstellung singuhr on paper lässt die Projekte der Galerie nun im Kunsthaus Meinblau, einem der wichtigsten Kooperationspartner der singuhr – hoergalerie in den letzten Jahren, noch einmal Revue passieren und thematisiert dabei gleichzeitig auch die Möglichkeiten der Dokumentation ephemerer Kunst.

Als visueller Anker werden erstmals sämtliche Plakate der singuhr – hoergalerie seit 1996 gemeinsam in einer Ausstellung präsentiert. Im Zentrum steht dabei die einzigartige Form der Vermittlung von Klangprojekten durch die visuelle Gestaltung. Plakate und Druckerzeugnisse der singuhr wurden vom grafischen büro cyan in enger Abstimmung mit den kuratorischen Konzeptionen entwickelt. Sie gewannen diverse Preise bei nationalen und internationalen Plakatwettbewerben. So wurden alle Plakate in die Liste der „100 besten Plakate des Jahres“ im deutschsprachigen Raum ausgewählt. Sie wurden bereits in Ausstellungen in Japan und Frankreich präsentiert, aber noch nie in einer Zusammenschau in Berlin.

Neben den Druckerzeugnissen bieten Mediapoints mit aufbereitetem Ton- und Bildmaterial einen Einblick in die einzelnen Ausstellungsprojekte. Klangkunst gilt als ephemere Kunst, ihre Werke als nicht reproduzierbar. Deshalb wurden alle Projekte der Galerie in und an den Wasserspeichern ausführlich in Bild und Ton dokumentiert. Auf diese Weise entstand ein umfangreiches Projektarchiv, das in singuhr on paper vorgestellt wird.

Öffnungszeiten: Mittwoch - Sonntag 14 bis 20 Uhr

www.singuhr.de